Fotoalbum vom Caminho Português.

Vor einem knappen Jahr begann eine verrückte Idee – und in diesem Fotoalbum vom Caminho Português sehen Sie was daraus wurde. 

Im Mai 2019 begann eine verrückte Idee

Ein Podcast Interview auf Makers & Mystics mit Alastair Humphreys und eine Broschüre bei der langen Nacht der Kirchen im Mai 2019 hatten unerwartete Auswirkungen. Obwohl ich seit 40 Jahren nicht mehr wandern war, Senk-/Knick-/Spreiz-Füße und Kniearthrose habe, leicht umknicke und geruhsame Urlaube am Strand bevorzuge, hat mich die Idee des Pilgerns immer mehr gepackt. Schließlich entschloss ich mich, den Caminho Português von Porto (Nordportugal) nach Santiago de Compostela (Galizien, Spanien) zu gehen. Das sind ungefähr 300 km, die die meisten in zwei Wochen schaffen. Die Strecke ist gut für Anfänger geeignet, weil sie relativ flach ist und es Herbergen in kürzeren Abständen als auf anderen Pilgerwegen gibt. Außerdem hatte ich eine wundervolle Support-Gruppe auf Facebook, die von Anne Chantal geleitet wird.

Blog von unterwegs

Da die Reise auf dem Jakobsweg eine private Unternehmung war und ich von unterwegs nur selten ins Internet einsteigen wollte (bzw. konnte), schrieb ich meine Eindrücke nicht auf meiner Webseite hier, sondern auf einem Tumblr Blog. Dazu postete ich auch vereinzelt Fotos. Das Gross der 900 Fotos aus dieser Zeit habe ich aber erst nach der Reise daheim bearbeitet und aussortiert.

Trotzdem allem Aussortieren blieben noch ca. 500 Fotos, die dann im Fotoalbum vom Caminho Português landeten. Diese wurden ergänzt durch die Kurzbeschreibungen der Pilgertage und Links zum Tumblr Blog und anderen Infoseiten.

Fotoalbum Caminho Português
 

Mit den Füßen beten

Pilgern bedeutet mit den Füßen beten (keine Ahnung von wem der Ausspruch stammt). Für mich war es aber auch eine Zeit der intensiven Gemeinschaft und Gesprächs mit Gott (nicht nur mit meinen Füßen). Je länger ich unterwegs war, umso weniger beschäftigte sich mein Geist mit den praktischen Fragen des Pilgern. Umso mehr war ich gedanklich frei und im Gespräch mit Gott.

Und so war schon bald klar – es war wunderschön, aber zu kurz. Nächstes Mal muss ich eine längere Pilgerreise planen, da man erst nach ca. zwei Wochen in diesen befreiten Pilgermodus kommt. Und so ist die nächste Pilgerreise bereits in Planung. 

 

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