Nachdem ich den letzten Eintrag geschrieben hatte, fiel mir die Parallele zu einem Zitat ein, dass mir vor 10 Jahren sehr wichtig wurde, und über das ich seither immer wieder nachgedacht habe.

„Eine bedeutsame Frage, die uns einer unserer seelsorgerlichen Berater damals vorlegte, war: Wirst du dich mit deinem Schmerz beschäftigen, den du als Folge deiner Zerbruchserfahrung erlebst, und dich dagegen wehren, ODER wirst du zulassen, dass dieser Schmerz zu einem Umfeld wird, in dem Gott zu dir über Dinge sprechen kann, die er als äußerst wichtig erachtet? Du hast die Wahl.

… Es war keine einmalige Entscheidung. Wir mussten sie im Laufe der Zeit immer wieder treffen. … Sollen wir den Schmerz bekämpfen oder lassen wir zu, dass dieser Schmerz eine Atmosphäre bewirkt, in der Gott zu uns reden kann? Meisten, haben wir uns für die zweite Möglichkeit entschieden.“

(aus „Rebuilding Your Broken World“ by Gordon MacDonald, auf Deutsch „Wenn alles zerbricht“ http://www.amazon.de/alles-zerbricht-Schritte-pers%C3%B6nlichen-Neuanfang/dp/3925352333/ref=sr_1_33?ie=UTF8&s=books&qid=1199701781&sr=8-33)

Im Blick auf meinen letzten Eintrag – hier scheint ein ähnliches Prinzip zu wirken – nur wenn wir den Schmerz aushalten, kann Gott an den tieferen Schichten unseres Seins arbeiten, an den Dingen, die wir sonst gerne mit verschiedenen Ersatzbefriedigungen übertönen und uns nur ungern den zugrunde liegenden Problemen stellen.

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