Gottes Annahme verdienen

Gottes Annahme verdienen

Warum möchten sich so viele Menschen Gottes Annahme verdienen, obwohl er doch bereits alles Erdenkliche dafür getan hat, uns zu beweisen, dass wir schon angenommen sind? Vielleicht fühlen sie sich sicherer, wenn sie das Gefühl haben, die Beziehung kontrollieren zu können. Vielleicht befürchten sie auch, dass sie Gnade als Ausrede heranziehen würden, um ihre selbstsüchtigen Wünsche verfolgen zu können, wenn sie sich die Annahme nicht länger verdienen müssten. Möglicherweise wünschen sie ja gar keine Beziehung zu ihm, sondern wollen nur, dass er ihnen in Notlagen hilft, oder sind nur auf den begehrten Freifahrschein in den Himmel aus. (S 178)

Wenn Sie nie die Freude erlebt haben, einfach in Gottes Annahme zu leben, anstatt sie sich verdienen zu wollen, dann haben Sie die aufregendste Zeit in Christus noch vor sich. Wer lernt, aus einer echten Liebesbeziehung mit dem Gott des Universums heraus zu leben, wird vollmächtiger, fröhlicher und rechtschaffener leben als alle, die die Angst vor seinem Gericht antreibt. (S 181)

aus “Geliebt” von Wayne Jacobsen.

3 thoughts on “Gottes Annahme verdienen

  1. Sometimes I feel like Christian living is on the „wrong side of the road“ (I am working on a better word picture), that all those good things which should be the fruit of a Christian life and the result of grace—well, instead the Christian tries to do those things, to bring fruit to the tree, rather than harvest from it. Maybe a better way of putting it is to use the title of a book that I am reading, „Don’t Act Like a Christian, Be One.“ If we act like a Christian, we expect all our good works to make up for grace not working in our lives. Another picture i get is of people sculpting wax fruit that may look the part, but is empty and without taste, because it is a mere approximation of what truly springs forth from life, and, in this case, life in the Spirit.

  2. Me, too, I am still trying to put some things into words (word pictures?) that have been going through my mind, and often find it difficult to express things. That’s why there is just a quote for the moment, hopefully followed at some point by my own reflections.

  3. Als ich vor einiger Zeit einmal begriff, dass ich für Jesus die kostbare Perle bin, für die er alles (seine Herrlichkeit im Himmel, nicht nur das bisschen irdisches Leben) gegeben hat, um mich zu gewinnen (und nicht nur mich, sondern jeden und jede) und dann die Frage stellte, warum ich denn dann nicht sündigen sollte – ich bin ja so und so angenommen – da bekam ich zur Antwort: „Weil die Sünde dich schädigt, ja zerstört, mein Kind, deshalb.“
    Seine Liebe zu mir ist es, die nicht will, dass ich zerstört werde. Und meine Kurzsichtigkeit erkannte die Zerstörung durch die Sünde (noch) nicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.