A Line A Day.

Die Ausstellung „A Line A Day“ findet im Mai/Juni 2026 in der art bv Berchtoldvilla Salzburg statt. Ich werde diese Ausstellung zusammen mit Monika Maria Weiß kuratieren.

Diese Ausstellung entstand in Anlehnung an die Maxime vieler berühmter Künstler „Nulla dies sine linea“ (Kein Tag ohne Linie). Angefangen von Apelles von Kos im antiken Griechenland über Rembrandt und Picasso haben viele Künstler bis heute das Ziel keinen Tag vergehen zu lassen, an dem sie nicht wenigstens eine Linie oder einen Pinselstrich machen. Und so wie das englische Sprichwort besagt „An apple a day keeps the doctor away“ wissen Künstler, dass ihnen „A Line A Day“ d.h. die tägliche künstlerische Betätigung einfach guttut, ihnen hilft künstlerisch in Schwung zu bleiben, aber auch zu ihrem emotionalen Wohlbefinden und dadurch ihrer ganzheitlichen Gesundheit beiträgt.

In dieser Ausstellung werfen wir sozusagen einen Blick hinter die Kulissen und holen diese täglichen Linien vor den Vorhang. Sie sind nämlich nicht nur eine gute Gewohnheit, um in Übung zu bleiben, sondern sie sind oft auch die Grundlage, die unsichtbare Vorarbeiten, auf deren Basis dann größere Werke entstehen.

In einigen Fällen war es uns möglich die ursprünglichen tägliche Linien neben dem Endergebnis zu präsentieren. Manchmal sind es nur die kleinformatigen Studien der täglichen Praxis, oder nur jene Endergebnisse, bei denen die Linie bis zum Schluss eine zentrale Rolle spielt. In allen Fällen steht die Linie im Mittelpunkt – sie ist das zentrale bildnerische Element dieser Ausstellung.

Vernissage 

Freitag, 8. Mai 2026, 19:00 Uhr
Begrüßung:
Renate Lukasser, Präsidentin der art bv Berchtoldvilla
Einleitende Worte:
Jutta Blühberger
Eröffnung:
Mag. Stefan Schnöll, Landeshauptfrau-Stellvertreter
Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Martin Lerch
Überreichung art bv Berchtoldvilla Award 2026
Musikalische Umrahmung:
Martin Langer, Gitarre
Kuratorinnen: 
Jutta Blühberger, Monika Maria Weiß

one artist room:
Johanna Merlingen „Reflexion – auf der Suche nach sich selbst“

Ausstellungsdauer: 9. Mai – 18. Juni 2026

Zusatzveranstaltungen

DO 14. Mai 2026, 11:00 Uhr (Feiertag):

Musikalische Matinee: Simone Pergmann, Manfred Wambacher & Bernie Rothauer in Concert, „Momentn fun glik“ – Augenblicke des Glücks. Die schönsten jiddischen und sefardischen Lieder, Tangos & Klezmer.
Simone Pergmann zählt mit ihrer einfühlsamen Stimme zu den ganz großen InterpretInnen Jüdischer Musik. Mit ihren kongenialen Musikern Manfred Wambacher und Bernie Rothauer begeistert die Künstlerin immer wieder ihr Publikum. Musik, virtuos und einzigartig dargeboten, die es versteht Herzen zu berühren und Hoffnung schenkt. www.simonepergmann.at

Unkostenbeitrag € 20,-

SA 30. Mai 2026

11:00 Uhr – Führung durch die Ausstellung mit Anke Neubacher
14:00 Uhr – Workshop  mit Anke Neubacher
„Von der Linie zum Bild“ – Techniken ausprobieren, Linien folgen und Impulse zur weiteren Gestaltung aufgreifen

Material: Wer möchte kann gerne eigene Zeichenutensilien wie verschiedene Kreiden, Stifte, Papiere, Skizzenbuch mitbringen. Einfaches Material steht zur Verfügung.

Es werden Techniken zur Linienfindung vorgestellt, die an mehreren ‚Stationen‘ ausprobiert werden können. Dafür braucht es keine Vorkenntnisse. Die so gewonnenen Linien können dann weiterentwickelt und zum eigenständigen Bild gestaltet werden. Es geht um das Tun und das Offen Sein für eigene Ideen und Lösungen.

SA 13. Juni 2026

14:00 Uhr – Führung durch die Ausstellung mit den Kuratorinnen
16:00 Uhr – Workshop mit Ina Szabo
„Gemeinsam ein Leporello gestalten“ – In einem Skizzenbuch gemeinsam zeichnen und malen, geht das? Wir gestalten gemeinsam ein Leporello (auseinanderfaltbares Skizzenbuch), das am Ende des Workshops in der Ausstellung aufgehängt wird.

Material: Ein von Ina vorgrundiertes Leporello bildet den Ausgangspunkt für unseren Workshop; Lasurfarben und Aquarellstifte werden zur Verfügung gestellt. Wer möchte, kann aber gerne auch eigene Bunt- oder Aquarellstifte mitbringen. Vorgrundierte Einzelblätter sind ebenfalls verfügbar, falls jemand das eigene Werk nach dem Workshop mit nach Hause nehmen möchte.

Wir starten mit einer durchgehenden Linie über das auseinandergefaltete, mehr als zwei Meter lange Leporello hinweg. Dann zeichnen und malen wir nach Lust und Laune an einzelnen Abschnitten weiter. Mit Lasuren und Stiften spüren wir der Linie und/oder den Strukturen und Mustern der Grundierung nach. Es sind keinerlei Vorkenntnisse erforderlich, die Freude am kreativen Gestalten und der gemeinsame Spaß stehen jedenfalls im Vordergrund.

Teilnehmende Künstler

Angerer Karin, Arnezeder-Windtner Gabriele, Auer Erwin, Bischof Silvia, Blühberger Jutta, Brunsteiner Jutta, ELI.MAS (Schwaighofer Elisabeth & Schwarzenbacher Thomas), Habony Nicole Natalie, Hartung Johanna, Helmke-Becker Gabrielle, Hirschbichler Marianne, Hochmair Gerlinde, Höpflinger Marion C., Kendlbacher Irina, Krenner Elisabeth, Kubitschek-Bulian Barbara, Lacher-Bryk Andrea, Lehner Johannes Petrus, Lindenthaler Albert, Merlingen Johanna, Neubacher Anke, Ottmann Anna, Pötzelsberger Eva, Quehenberger Cornelia, Richter Edith, Schaumberger Marlene, Schmidt Maite, Schöllbauer Brigitta, Szabo Ina, Todt Christine, Unterberger Angelika, Weiß Monika Maria, Wieser Reinhard, Zieser Rauthgundis